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Runder Tisch gegen
häusliche Gewalt
Ohne intensive Kooperation und
Vernetzung ist es nicht möglich, schnelle
wirksame und weit reichende Hilfe für
misshandelte Frauen und Kinder anzubieten.
Die bisherigen Erfahrungen
haben gezeigt, dass es ohne inhaltliche
Übereinstimmung und ohne angemessenes
Verständnis des Problems häuslicher Gewalt, kaum
effektive Zusammenarbeit geben kann. Zu diesem
Problemverständnis können unterschiedliche
Fachgruppen und Institutionen ihren Beitrag
leisten, voneinander lernen und zu einer
gemeinsamen Haltung finden. Bisher ist der
Umgang mit häuslicher Gewalt noch geprägt von
gesellschaftlichen Mythen und auch sehr
berufsspezifischen Sichtweisen. Oftmals fehlt
grundlegendes Wissen über Ursachen, Dynamik und
Folgen häuslicher Gewalt. An einem runden Tisch
sollte es möglich sein, dass alle, die mit
diesem Thema in Berührung kommen, in einen
echten Austausch miteinander treten und
gemeinsam mehr Handlungsfähigkeit in den
folgenden Bereichen entwickeln:
Veränderung gesellschaftlicher
Bedingungen, wirkungsvolle Prävention, effektive
Hilfsangebote, Ausschöpfen rechtlicher
Möglichkeiten, eventuell Entwicklung neuer
Strategien gegen häusliche Gewalt.
Erste Ziele sind:
- eine Kommunikationsbasis
für alle Beteiligten herstellen.
- eine geeignete
Kooperationsform und -kultur für alle
Beteiligten zu entwickeln
- die breit gefächerte,
komplexe Problemstellung mit den
entsprechend komplexen Lösungsansätzen
deutlich zu machen
- Konzepte und umsetzbare
Strategien zu entwickeln, die den
Möglichkeiten in Dachau entsprechen
Folgende Institutionen nehmen
daran teil:
- aus Hilfseinrichtungen
und Beratungsstellen
- aus Fraueninitiativen und
Anti-Gewalt-Projekten
- aus dem juristischen
Bereich, von der Polizei
- aus der Politik, aus den
Wohlfahrtsverbänden
- aus den verschiedenen
Sachgebieten des Landratsamts und der Stadt
Dachau
- aus Kindergärten, Schule
und Jugendhilfeeinrichtungen
- aus dem medizinischen
Bereich
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